Jun 25, 2018 Last Updated 7:14 PM, Jun 20, 2018
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Über die gesamte Spieldauer sahen die zahlreichen Zuschauer eine überlegen agierende Heimmannschaft. Der souveräne Tabellenführer machte von Anpfiff weg mächtig Druck auf unser Tor und schnürte unser Team meistens regelrecht in der eigenen Hälfte ein.

Darauf waren wir jedoch eingestellt, denn wir sind mit einer sehr defensiven Grundausrichtung ins Spiel gegangen. Die Zielsetzung war es, dem Spitzenreiter kaum Raum für sein effektives Lauf- und Kombinationsspiel zu lassen. Dieser Plan ging sehr gut auf. Geestland musste es immer wieder mit langen Pässen über die Außenpositionen in die Schnittstellen unserer Hintermannschaft versuchen. Aber da waren wir größtenteils gut aufgestellt und ließen nur wenig zu. Und was dann doch mal auf unser Tor kam, wurde zur sicheren Beute von Torfrau Raven Brosseit, die hielt, was zu halten war. So beispielsweise in der 18. Minute, als die Zuschauer bei einem 25 Meter-Hammer einer SG-Angreiferin schon den Torschrei auf den Lippen hatten. Aber Raven Brosseit lenkte den Ball noch zur Ecke.

Eine Standardsituation musste schließlich zur – allerdings verdienten – Führung der Heimelf herhalten. Im Anschluss an einen Eckstoß wuchtete eine Angreiferin den Ball per Kopf unhaltbar in die Maschen.

Auch im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Geestland rannte an und sich meistens in unserer Defensivabteilung fest. Allerdings konnten wir uns nun auch gelegentlich befreien, eine ernsthafte Totgelegenheit besaßen wir allerdings nicht.

Weil zehn Minuten vor dem Abpfiff immer noch die Ein-Tor-Führung der Heimelf Bestand hatte, lockerten wir die Defensive etwas, um vielleicht doch einen Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen. In genau diese Phase hinein, führte ein schnell vorgetragener Angriff zum zweiten Treffer für den Titelkandidaten.

 

Fazit Uwe Norden

Geestland hat die Begegnung zweifelsfrei vollkommen verdient gewonnen. Dennoch war die Leistung unseres Teams absolut in Ordnung. Wir wollten nicht noch einmal mit 0:9 unter die Räder geraten und dieses Unterfangen ist mehr als gelungen. Jede unserer Spielerinnen hat alles gegeben, was auch der Trainer der Heimelf lobte. „Ihr habt uns das Leben mit jederzeit fairen Mitteln verdammt schwer gemacht“, sah uns SC-Coach Frank Biehl deutlich verbessert gegenüber dem Hinspiel. Jetzt gilt es in den kommenden Wochen an diese Leistung anzuknüpfen, um den Klassenerhalt zu realisieren.

 

Es haben heute gespielt:

Raven Brosseit, Juliane Lindhorst, Carolin Werth, Christina Finke, Nina Kobelt, Laura Edert (81. Min. Caroline Myschker), Katharina Schiepanski, Antje Siewert (70. Min. Katja Wiesenmüller),  Marnie Dierßen, Janina Pohl, Lisa Gunkel.

 

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