Dec 10, 2018 Last Updated 12:30 PM, Oct 1, 2018

1. Frauen: Schwieriger Platz, trotzdem gewonnen

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Beim Aufsteiger in Timke trafen wir auf einen spielerisch limitierten Gegner, der sehr von dem kleinen, engen und sehr unebenen Untergrund profitierte. Zwar besaßen wir in der achten Minute durch Mara Schidzig die erste klare Torgelegenheit, bei der sie aus Nahdistanz an der Torfrau scheiterte, aber insgesamt kamen wir mit dem „Sportplatz“ und der recht robusten Vorgehensweise der Heimelf vor der Pause nicht wirklich zurecht. Timke versuchte es immer nach dem gleichen Muster, mit langen Bällen nach vorne. Ein solcher langer Ball kam einmal durch, trumpfte auf dem Geläuf unglücklich und wir konnten nur durch ein Foulspiel im eigenen Strafraum eingreifen. Der fällige und berechtigte Strafstoß bescherte dem Neuling die Pausenführung schon in der 14. Minute. Abgesehen von zwei Freistößen auf beiden Seiten, die von der jeweiligen Torfrau parierte wurden und einem Heber von Lena Troschka knapp über die Querlatte gab es vor dem Seitenwechsel wenig Erbauliches zu sehen.

Nach dem Wiederbeginn kamen wir mit den widrigen Gegebenheiten besser zurecht und in der 54. Minute durch Lena Troschka auch zum 1:1. Sie versenkte ein Zuspiel von Katja Wiesenmüller zum Ausgleich. Nun hatten wir Ball, Gegner und vor allem den „Platz“ besser im Griff und ließen die Heimelf kaum mehr in die Offensive kommen. Nachdem zunächst Maike Grünhagen und auch Christina Meyer aus guten Positionen scheiterte, war es Mona-Cassandra Welke, die einen Freistoß aus gut 20 Metern zur 2:1 Führung für unsere Farben verwandelte. Mit dem einzig halbwegs ernstzunehmenden Torschuss gelang Timke in der 76. Minute noch der Ausgleich, weil der Ball unglücklich für unsere Torfrau aufsprang. In der 81. Minute hatten wir noch Pech, als Mona-Cassandra Welke mit einem weiteren Freistoß nur den Pfosten traf. Zu Beginn der Nachspielzeit war es Christina Meyer, die aus 14 Metern den Ball über die Torfrau hinweg zum vielumjubelten 3:2 Siegtreffer einschoss.

Fazit Uwe Norden:

Unser heutiger Sieg war vom Zeitpunkt des erzielten Siegtreffers sicherlich glücklich, aber unterm Strich mehr als verdient. Allerdings brauchten wir einige Zeit, um uns auf die örtlichen Gegebenheiten einzustellen. Dies tat das Team von Trainer Bastian Okrongli allerdings speziell nach der Pause mustergültig und nicht umsonst lobte der Coach seine Mannschaft nach dem Schlusspfiff zurecht für die gezeigte Leistung als „Mentalitätsmonster“. Die Mannschaft ließ sich nahezu durch nichts aus der Ruhe bringen und hat bis zum Schlusspfiff an ein positives Ende geglaubt. Jetzt freuen wir uns über den erfreulichen Saisonstart und werden – zumindest bis zum Wochenende – als Tabellenführer ins Erntefestwochenende in Bassen starten.

Es haben heute gespielt:

Laura Edert, Juliane Lindhorst, Maike Grünhagen (65. Min. Christina Meyer), Joelle-Laureen Trimpert, Sophie Gäbelein, Mona-Cassandra Welke, Mara Schidzig, Nadine Allert (62. Min. Hannah Maruschke) Lena Troschka, Anna-Lena Lübkemann (59. Min. Jennifer Schmidt), Katja Wiesenmüller.

 

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