Jul 17, 2019 Last Updated 12:30 PM, Oct 1, 2018
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Im ersten Heimspiel der Rückrunde sah es in der Anfangsphase nach einem klaren Erfolg für unser Team aus. Schon in der achten Spielminute nutzte Lena Troschka einen Pass von Lena Wilkens zur 1:0 Führung. In der 17. Minute revanchierte sich dann Lena Troschka mit einem guten Zuspiel auf Len Wilkens, die jedoch freistehend aus Nahdistanz das leere Tor verfehlte.

In der folgenden Zeit bis zum Pausenpfiff haben wir dann nicht mehr die Vorgaben des Trainers erfüllt. In der 19. Minute führte dies zum 1.1, weil wir im Defensivverbund den Ball nicht klar genug geklärt haben. Auch beim 1:2 in der 27. Minute waren wir zu leichtsinnig im Passspiel, so dass die Gäste mit einem Heber die Pausenführung erzielen konnten. Wir besaßen zwar noch einige gute Möglichkeiten, vergaben diese aber.

In der Pause fand Trainer Bastian Okrongli dann die richtigen Worte, um sein Team wieder in die Spur zu bringen.

Wie verwandelt kam das Team zurück auf den Platz und setzte den Gast mit teilweise gefälligem Kombinationsspiel gehörig unter Druck. Schon in der 52. Minute trug dies Früchte, als Lena Troschka letztlich den Ball über die Torlinie bugsierte. Als Lena Troschka in der 65. Minute zum 3:2 Führungstreffer auf Zuspiel von Maike Grünhagen traf, waren wir endgültig auf der Siegerstraße.

Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Maike Grünhagen nach schönem Pass von Marnie Dierßen der Treffer zum 4:2 Endstand.

Während wir noch weitere gute Chancen hatten, kam der Gast lediglich noch einmal gefährlich vor unser Tor, schoss aber vorbei.

Fazit Uwe Norden:

Der heutige Erfolg ist aufgrund unserer Leistung zwischen der 20 bis 45 Spielminute als eine „schwere Geburt“ zu bezeichnen. In dieser Phase zeigten wir spielerisch keine gute Leistung. Lobenswert jedoch der Fakt, dass sich die Mannschaft wieder fing und dann das Geschehen deutlich beherrschte.

Aufgrund dieses Sieges können wir uns einige Tage darüber freuen, dass wir auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Dies wurde auch möglich, weil wir aus den vergangenen fünf Spielen 13 von 15 möglichen Punkten geholt haben.

Wenn wir in dieser Tabellenregion häufiger auftauchen wollen, müssen wir die heutige Leistung aus der zweiten Hälfte aber über die gesamte Spieldauer anbieten. Und daran arbeiten wir.

Schon im nächsten Punktspiel in Hedendorf können wir zeigen, ob wir es hinbekommen können. Insofern wissen wir diese schöne Momentaufnahme – und mehr ist es aktuell nicht – schon realistisch einzuschätzen.

Es haben heute gespielt:

Laura Edert, Juliane Lindhorst, Maike Grünhagen, Christina Finke (73. Min. Marnie Dierßen), Joelle-Laureen Trimpert, Sophie Gäbelein, Lena Wilkens (70. Min. Katja Wiesenmüller), Mona-Cassandra Welke, Nadine Allert, Lena Troschka, Anna-Lena Lübkemann.

 

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