Jun 25, 2018 Last Updated 7:14 PM, Jun 20, 2018
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Nach dem Abpfiff war unser Coach Uwe Bischoff voll des Lobes ob der Vorstellung seiner Mannschaft: „Das war unsere bisher beste Saisonleistung.“ Und vor dem Spiel war dieses nicht zu erwarten, zu groß waren die Personalsorgen. Zu den Verletzten Akteuren Jörn Kaib, Kai Wessel und Dennis Wiedekamp, gesellte sich auch noch Andre Daszenies. „Daschi“ fehlte auf Grund seiner Gelb-Rotsperre und wäre auf Grund seiner Kopfballstärke eminent wichtig für die Begegnung beim Tabellenführer gewesen.

So bildeten Mark Moffat, Yasar Gerken und Christian Czotscher die 3-er Abwehrkette. Im defensiven zentralen Mittelfeld waren Heiko Budelmann und Fabian Thiel (fehlten beide gegen den MTV Riede) wieder dabei. Kevin Segelken begann in der Startelf als offensiver Mittelfeldmann hinter den beiden Stürmern Florian Thiel und Denis Schymiczek. Auf den Außenbahnen sollten David Schymiczek und Luca Bischoff für „Dampf sorgen“. Doch der erste Schock ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Freistoß der TuSG bekam unsere Abwehr den Ball nicht eindeutig geklärt. Andre Grundmann nagelte den Abpraller aus 17 Metern rechts oben zum 1:0 in den Giebel (3.)

Doch unsere Elf antwortete sofort. Nach einer Ecke wurde zunächst ein Schuss von Denis Schymiczek auf der Torlinie von einem Verteidiger geklärt. Den Abpraller jagte dann Bruder David genau auf den TuSG Torhüter (5.) Diese Szene verunsicherte die Gastgeber zusehends. Unser Team übernahm nun eindeutig die Initiative auf dem Feld. Die erneute Ausgleichsmöglichkeit hatte dann Florian Thiel nach klasse Zuspiel von Denis Schymiczek. „Flo“ scheiterte dann aber freistehend an Torhüter Lars Oberdiek (19.). Besser machte es unser Goalgetter dann 6 Minuten später. Nach einer scharfen Flanke von Luca Bischoff, die „Flo“ verlängerte, flog die Kugel über den Torhüter hinweg ins lange Eck zum 1:1 in die Maschen (25.).

Und es kam noch besser. Nach einem Foul an Kapitän Heiko Budelmann zeigte der Schiri auf den Punkt. Fabian Thiel schnappte sich den Ball und verwandelte den Strafstoß sicher zur Führung für unsere Mannschaft (31.) Nach einer unübersichtlichen Situation in unserem Strafraum gab es dann auch Strafstoß für die TuSG. Und auch Niklas Kutz verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:2 Unentschieden (35.) Doch auch diesen kurzzeitigen Rückschlag steckte unsere Elf prima weg, blieb weiter am Drücker und wurde erneut belohnt. Der fleißige Luca Bischoff zog aus 17 Metern ab. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht, landete aber zum 3:2 im Ritterhuder Gehäuse (39.). Und diese Führung zur Halbzeit war für unsere Mannschaft auch absolut verdient.

Eine ganz entscheidende Szene dann in der 53.Minute. Zunächst hatte sich Denis Schymiczek auf dem rechten Flügel durchgesetzt. An seiner flachen Hereingabe rutschte Florian Thiel nur knapp vorbei. Auf dem linken Flügel holte sich dann Luca Bischoff die Kugel, passte zurück auf Heiko Budelmann. Unser Kapitän drang in den Strafraum ein und wurde dort eindeutig regelwidrig gestoppt, verletzte sich sogar bei der Aktion. Doch die Pfeife des Unparteiischen blieb, vollkommen unverständlich, stumm (53.). Zwei Minuten später musste dann Kevin Segelken nach wiederholtem Foulspiel mit gelb-roter Karte den Platz verlassen (55.)

Und weil auch Luca Bischoff kurz danach vor einem Platzverweis stand, nahm unser Coach folgerichtig einen Wechsel vor, brachte Luca D´Agostino (58.)  Und nur eine Minute später kamen die Gastgeber zum glücklichen Ausgleich. Nach einer Ecke bugsierte Gero Förster den Ball per Hacke zum 3:3 ins Netz (59.) Doch es sollte die letzte Möglichkeit für die Gastgeber in diesem Match sein. Trotz Unterzahl spielte unser Team weiter gefällig und hatte auch noch zwei gute Torchancen. Nach einem Vorstoß von Mark Moffat und guter Kombination, drückte Mark den Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei (73.) Und die beste Möglichkeit zum Siegtreffer hatte dann Heiko Budelmann, der noch einmal im Ritterhuder Strafraum an den Ball kam. Aus guter Position und 10 m Torentfernung, setzte unser Kapitän die Kugel knapp am rechten Pfosten vorbei (85.).

Nicht nur in dieser Szene war unsere Mannschaft dem Siegtreffer näher als der Tabellenführer. So blieb es dann beim Unentschieden und einem leichten faden Beigeschmack, denn jeder wusste nach dem Match:

Hier war deutlich mehr drin.

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