Nov 14, 2018 Last Updated 12:30 PM, Oct 1, 2018

Jörn Kaib raubt „Wümmekickern“ den Sieg

Jörn Kaib raubt „Wümmekickern“ den Sieg Sven Rohde
Gelesen 97 mal
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

1:1 gegen Ottersberg

Nur 4 Tage nach der heftigen Niederlage gegen den TSV Etelsen stand das zweite Derby auf dem Spielplan. Und wieder ging es gegen einen Landesliga-Absteiger. Dennoch freute man sich auf dieses Derby. Beide Teams hatten eine Ewigkeit nicht mehr direkt gegeneinander um Punkte gespielt. So war natürlich das Zuschauerinteresse auch wieder sehr hoch, fanden sich bei sommerlichen Temperaturen zahlreiche Fußballfans aus beiden Dörfern an der Dohmstraße ein.

Und „unsere Jungs“ zeigten von Beginn, dass man besser spielen kann als es der Auftritt gegen Etelsen besagte. Coach Uwe Bischoff musste allerdings wieder Umstellungen in der Hintermannschaft vornehmen. Bereits die 3. neu formierte Viererkette im 3. Saisonspiel. Aber Heiko Budelmann, der sonst im zentralen Mittelfeld zu Hause ist, brachte Stabilität in die Kette. Die erste Aktion hatte dann unsere Elf, als Ottersbergs Keeper Sven Vorburg einen Kopfball von Heiko Budelmann nicht unter Kontrolle brachte aber leider auch kein Abstauber zur Stelle war (8.) Danach tauchten die Gäste dann vor unserem Gehäuse auf. Unser Torhüter Lukas Schuler parierte per Fußabwehr gegen den steil geschickten Dominik Rosenbrock (10.)

Dann zeigte sich „Luki“ auch bei einem eklig aufsetzenden Freistoß von Rosenbrock aus 25 Metern auf dem Posten (15.) sowie bei einem Schlenzer von Jan-Hendrik Stubbmann aus 22 Metern (25.) Dann gab es die große Chance zur Führung für unsere Mannschaft. Jonas Lübeck konnte nach einem Ballgewinn alleine auf das Ottersberger Tor zueilen, scheiterte dann aber mit seinem Schuss an Keeper Sven Vorburg (33.) Da hatte so mancher den Torschrei schon auf den Lippen. Auf der anderen Seite zeigte dann auch Lukas Schuler bei einem langgezogenen Flankenball von Niklas Falldorf seine Klasse (41.) Und kurz vor dem Pausenpfiff stand „Luki“ dann noch einmal im Brennpunkt. Im Strafraum prallte er mit dem heranstürmenden Dominik Rosenbrock zusammen, traf dabei sowohl Ball als auch Gegner (45.) Obwohl die Gäste frenetisch einen Strafstoß forderten, zeigte der sehr gute Schiedsrichter Schams Zolgari nicht auf den Punkt und lag damit wohl auch richtig.

Nach dem Seitenwechsel hatte Ottersberg dann eine gute Möglichkeit, doch Rosenbrock setzte den Ball aus 6 Metern nur knapp links am Tor vorbei (47.) Doch auch unsere Elf zeigte sich weiter in der Offensive. Nach Freistoß von Jörn Kaib und Kopfball von Heiko Budelmann, nahm Daniel Wiechert die Kugel per Fallrückzieher im Strafraum, setzte diese aber artistisch über den Kasten (56.) In der 65. Minute nahm Coach Uwe Bischoff dann den ersten Wechsel vor. Für den ausgelaugten Jonas Lübeck kam Jonah Schnakenberg ins Spiel (65.) Dann doch noch die Führung für die Gäste. Lukas Klapp setzte den Ball flach und unhaltbar in die Maschen (71.) und sorgte beim Ottersberger Anhang für Freude.

Unser Coach reagierte sofort und brachte mit Niklas Cordes einen frischen Offensivspieler für Noel Lohmann (74.) Und beinahe hätte Niklas sogar für Aufsehen sorgen können. Einen Flankenball von Christian Czotscher verpasste er im Strafraum nur ganz knapp.  So konnte Sven Vorburg die Kugel aufnehmen (78.) Doch unser Team sah jetzt noch eine Chance, hatte in der Schlussphase auch noch einiges zuzusetzen. Die Gäste wollten den knappen Vorsprung wohl nur noch über die Zeit bringen und wurden dafür bitter bestraft. Es gab noch einmal einen Freistoß von der halblinken Position, der von uns direkt vor das Ottersberger Gehäuse geschlagen. Mehrere Akteure gingen zum Ball, ebenso natürlich auch Ottersbergs Keeper Vorburg, der bei der Aktion behindert wurde, zum Teil aber auch von seinen eigenen Mitspielern. Der Abpraller landete direkt beim freistehenden Jörn Kaib, der den Ball  aus 10 Metern ins verwaiste Ottersberger Gehäuse bugsierte und damit bei seinen Mannschaftskameraden und beim Bassener Anhang für Riesenjubel sorgte – 1:1 (88.)  Ein später aber letztlich verdienter Ausgleich, für den das Team bis zum Schlusspfiff gekämpft. Das sah auch der Bassener Anhang so und feierte unser neues Team nach dem Schlusspfiff auch vollkommen zu Recht.

 

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.