Dec 10, 2018 Last Updated 12:30 PM, Oct 1, 2018
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Gegen den Top-Favoriten auf die Meisterschaft war unser Team in diesem Heimspiel natürlich gefordert. Unser Coach Uwe Bischoff hatte endlich einmal fast seinen ganzen Kader zur Verfügung. Das gleich 7 Akteure auf der Bank Platz nehmen mussten, hatte man in dieser Saison überhaupt noch nicht gesehen. Doch die Anfangsphase gehörte zunächst den Gästen. In der 10. Minute konnte Robert Littmann nach Kopfballvorlage fast freistehend im 16-er abziehen, jagte den Ball aber weit über das Tor. Unsere Elf tauchte dann in der 15. Minute erstmals vor dem Tor der Gäste auf. Zunächst hatte sich Denis Schymiczek klasse den Ball erkämpft und seinen Bruder David über den linken Flügel geschickt. An die klasse Hereingabe kam Jonah Schnakenberg jedoch nicht richtig ran und verpasste mit seinem Schuss unter Bedrängnis das Tor. Doch die Gäste übernahmen zusehends die Spielkontrolle. In der 22. Minute musste unser Keeper gegen Christian Holldorf in höchster Not parieren.

Der SVL kam jetzt zu weiteren Eckstößen, wurde dabei aber nie zwingend gefährlich. Holldorf setzte einen zu harmlosen Kopfball am Tor vorbei (33.) Drei Minuten später dann auch der erste Schuss unserer Jungs auf das gegnerische Tor. Nach einem Freistoß durch Mark Moffat kam Denis Schymiczek zum Schuss, der für SVL-Keeper Stephen Asare Osei jedoch kein Problem war (36.) Dann trat Denis Schymiczek vor dem Pausenpfiff noch zweimal in Erscheinung. Nach einem Dribbling blieb Schy am 3. Gegenspieler hängen (40.) Mit einem Schuss aus 25 Metern stellte er Keeper Osei dann auch vor keine großen Probleme (43.) Doch auch die Gäste setzten vor dem Pausenpfiff noch ein Ausrufezeichen. Nach Flanke von der Grundlinie kam Robert Littmann am 2. Pfosten zum Kopfball, traf den Ball dabei aber nicht richtig, so dass die Kugel am linken Pfosten vorbei ging (44.) Dennoch stand unsere Defensive in dieser Begegnung bisher recht sicher, ließ kaum klare Torchancen der Blau-Gelben zu.

Und der SVL kam nach dem Wechsel sofort wieder gut ins Spiel. Unser Keeper Sinan Reiter hielt einen Freistoß von Robert Littmann aus 22 Metern sicher (47.) Danach drei Ecken in Folge für unsere Mannschaft. Leider konnte davon keine genutzt werden. In der 55.Minute musste dann Mark Moffat das Feld angeschlagen verlassen. Für ihn kam Dariusz Liwiak ins Spiel. Kapitän Heiko Budelmann rückte dafür in die Viererkette und Dariusz übernahm Budels Position im zentralen Mittelfeld. Die Begegnung wurde jetzt immer rassiger. Die Gäste drängten vehement auf den Führungstreffer, doch unser Team hielt leidenschaftlich dagegen. SVL-Akteur Dennis Thüroff rückte jetzt immer mehr in den Blickpunkt. In der 65. Minute scheiterte er noch mit seinem Schuss. Die beste Möglichkeit für unser Team ergab sich dann in der 69. Minute. Nach einer Ecke von Luca D´Agostino setzte David Schymiczek seinen Kopfball aus 8 Metern nur knapp über die Torlatte. Im Gegenzug dann die Führung für die Gäste. Zunächst musste Heiko Budelmann in höchster Not auf Kosten eines Freistoßes und einer gelben Karte an der Strafraumkante klären. Den Freistoß jagte dann Dennis Thüroff auf unser Gehäuse. Leicht abgefälscht durch Dariusz landete der Ball dann unhaltbar für Sinan im Gehäuse – 0:1 (71.)

Danach musste dann Sinan Reiter gegen den eingewechselten Alex-Christian Ruf retten (73.) und hielt unsere Elf damit im Spiel. Coach Uwe Bischoff wechselte dann offensiv ein und versuchte noch einmal Druck nach vorne aufzubauen. Luca Bischoff und Daniel Wiechert kamen für Fritz Schaarschmidt und Dennis Wiedekamp (75.). Und unser Coach bewies mit der Einwechselung von Daniel Wiechert auch ein glückliches Händchen. Mit einem satten Distanzschuss aus 30 Metern, der am verdutzten SVL-Keeper Osei ins Netz rauschte, erzielte „Hugo“ den 1:1 Ausgleich (78.) Und es hätte fast noch zum Sieg gereicht. Schy setzte sich im Strafraum durch und kam zu einer guten Schussposition. Doch Holldorf spitzelte Schy den Ball im letzten Moment noch vom Fuß (80.). Somit war diese Möglichkeit dahin. Doch nach dem Abpfiff trotzdem zufriedene Gesichter im Bassener Spielerkreis, hatte man dem Favoriten doch klasse Paroli geboten und einen Punkt abgerungen.

 

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